Einstein Telescope punktet auf Hannover Messe |
Wir sind sehr zufrieden mit unserer gemeinsamen EMR-Teilnahme letzte Woche auf der Hannover Messe. Mit der wichtigen Erkenntnis, dass aus der ganzen Welt und insbesondere aus Deutschland das Interesse und die Begeisterung für ein Einstein Teleskop in der Euregio Maas-Rhein wächst. Es wurden viele neue Kontakte zu interessierten Unternehmen und auch im politisch-administrativen Bereich geknüpft. Zweifelsohne wird es eine Fortsetzung geben! |
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„Die Begeisterung für das Einstein Teleskop ist überall spürbar“, schreibt Hans Plets, Projektleiter Einstein Teleskop Flandern (FWO), in seiner Kolumne. Von Minister:innenbesuchen und Parlamentssitzungen über Missverständnisse in Bezug auf „Eckpunkte“ bis hin zu wichtigen Schritten auf dem Weg zum Bid Book – das Projekt bleibt in Bewegung. Und das sorgt für viele „Never a dull moment“-Situationen, vor allem montags. |
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Weniger Vibrationen bei Windkraftanlagen aus Holz? |
Vibrationen von Windkraftanlagen stören die Messungen des Einstein Teleskops. Daher wird vorläufig von einer sicheren turbinenfreien Zone von etwa zehn Kilometern um das Suchgebiet des Teleskops ausgegangen. Die Möglichkeit, in Zukunft mehr Platz für Windkraftanlagen zu schaffen, wird derzeit geprüft. So kartiert die Universität von Lüttich zum Beispiel die Auswirkungen von Vibrationen. Und die RWTH Aachen erforscht die Möglichkeiten von Holzmasten für die Windräder. Professor Achim Stahl, Direktor des Physikalischen Instituts an der RWTH Aachen, ist nach einer ersten Untersuchung optimistisch.
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Ende letzten Jahres organisierte unser flämischer Partner FWO im Rahmen des Tages der Wissenschaft einen Malwettbewerb zum Einstein Teleskop. Eine der Gewinnerinnen war Alice von der Grundschule De Link in der flämischen Gemeinde Edegem. Der Preis: Alice und ihre Klassenkamerad:innen wurden von Daniel Mayserson und Annelien Vekemans vom Leuven Gravity Institute in die faszinierende Welt der Schwerkraft und des Einstein Teleskops mitgenommen. Schwarze Löcher gab es natürlich auch, wie man auf dem Bild sehen kann: Was würde passieren, wenn wirklich ein Schwarzes Loch zwischen der Kamera und der Klasse stünde?
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Interesse in der Euregio für das Einstein Telescope Education Centre |
Das Einstein Telescope Education Centre (ETEC) in Kerkrade möchte die Türen für Schulen aus der gesamten Euregio öffnen. Denn die Nachfrage aus den Nachbarländern ist groß, auch Schüler:innen aus dem umliegenden Ausland in die Welt der MINT-Fächer, der Gravitationswellen und des Einstein Teleskops eintauchen zu lassen. Ab Mai wird das ETEC an einem Sonntag im Monat auch für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich sein. |
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Goldfabrik des Universums |
Im Jahr 2017 wurden zum ersten Mal Gravitationswellen einer Kollision von Neutronensternen durch LIGO und Virgo nachgewiesen. Eines der überraschenden Ergebnisse dieser Entdeckung war, dass diese verschmelzenden Neutronensterne eine riesige Menge an Schwermetallen produzierten – darunter mehrere Erdmassen Gold! Bisher dachte man, dass Supernovae die Hauptquelle sind, dabei können Verschmelzungen von Neutronensternen durchaus die wichtigsten Goldfabriken im Universum sein. Das Einstein Teleskop wird in der Lage sein, Gravitationswellen von Tausenden verschmelzenden Neutronensternen aufzuspüren, was uns mehr Einblick in diese kosmische Alchemie verschafft. Und vielleicht wird sich bestätigen, dass das gesamte Gold in unserem Schmuck tatsächlich durch diese heftigen kosmischen Kollisionen geschmiedet wurde!
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| „Neue Instrumente zum Verständnis des Universums“ |
Die Universität von Namur unterzeichnete kürzlich ein Memorandum of Understanding (MOU), das das Engagement der Universitäten für das Einstein Teleskop zum Ausdruck bringt. Die UNamur will vor allem multidisziplinäres Fachwissen einbringen, erklären die Professoren Michaël Lobet und André Füzfa. |
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Deutsche Unternehmer:innen begrüßen die Chancen des ET |
Nirgendwo in Europa ist die Dichte an Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen so hoch wie in Nordrhein-Westfalen. Laut der Website von Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik, Werkstoffe und Photonik, kurz NMWP, sind es mehr als 140 Einrichtungen. In dieser Organisation bringt Dr. Matthias Grosch Unternehmer:innen und Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Schlüsseltechnologien zusammen und fördert nach Möglichkeit innovative Projekte für das Einstein Teleskop.
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| Aktuelle Nachrichten über das Einstein-Teleskop |
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Aktive Seismik kartiert Bodenschichten |
Noch einige Wochen lang werden im belgischen und niederländischen Suchgebiet für das Einstein Teleskop Messungen in tieferen Bodenschichten durchgeführt. Durch Vibrationen kartieren die Sensoren die Bodenstruktur. |
| ETpathfinder auf einen Blick |
In der Halle, in der heute der ETpathfinder steht, wurden früher Zeitungen gedruckt. Zusammen mit dem daneben liegenden Forschungs- und Entwicklungszentrum bildet der ETpathfinder nun das Forschungszentrum für das Einstein Teleskop, in dem alle neu konzipierten Technologien getestet werden. |
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Limburg: eine der innovativsten Regionen der Welt |
Auch dank der Bemühungen um das Einstein Teleskop gehört Limburg (NL) zu den innovativsten Regionen der Welt. Diese Regionen zeichnen sich durch Innovationskraft, Wissensentwicklung und Nachhaltigkeit aus. |
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Belgischer König: Wohlstand und Einstein Teleskop |
Im Februar setzte der belgische König Philippe die neue Föderalregierung ein. Der König betonte, dass „unser Wohlstand auch ehrgeizige Investitionen in Projekte erfordert, die Forschung und Industrie verbinden, wie zum Beispiel das Einstein Teleskop.“ |
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Kolophon
Dieser Newsletter ist eine Veröffentlichung von Einstein Telescope - Euregio Maas-Rhein Redakteure: Nicole Vijgen, Arnaud Stiepen und Henk Schroen Fotos: Jonathan Vos | Video: Submedia
Kommentare? Mail an: info@et-emr.eu |
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