Das Einstein Teleskop ist Hochleistungssport – genau wie Volleyball |
Von der Volleyball Champions League zu einem der größten Wissenschaftsprojekte Europas: Kevin Klinkenberg sieht auffällige Parallelen. Teamwork, Planung und Durchhaltevermögen sind am Einstein Teleskop ebenso unverzichtbar wie im Sport. In seiner Kolumne können Sie lesen, wie Kevin seine Erfahrung im Hochleistungssport für dieses bahnbrechende Projekt einsetzt. |
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Die Einstein Academy ist Wegbereiter in der Berufsbildung |
Wie begeistert man Schüler:innen und Studierende während ihrer Berufsausbildung für die Techniken und Technologien des Einstein Teleskops? Agnes Berendsen arbeitet zusammen mit der Einstein Academy an einem Programm, in dem Schüler:innen der berufsbildenden Sekundarschulen und Studierende der Fachhochschulen in der niederländischen Provinz Limburg in dieses Thema eingeführt werden. In einem neuen Living Lab an der Zuyd Hogeschool werden Studierende, Forschende und Unternehmen bald gemeinsam an Innovationen arbeiten, die die Region voranbringen werden.
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Taskforce Wallonien läuft warm |
Im Juli kündigte die wallonische Regierung eine eigene Taskforce an, um die Kandidatur Belgiens, der Niederlande und Nordrhein-Westfalens für das Einstein-Teleskop voranzutreiben. Vor kurzem folgte die Ankündigung der wallonischen Regierung, 200 Millionen Euro für das Einstein-Teleskop zu reservieren. Die Mitglieder der neuen wallonischen Taskforce, die auch Wissen, Know-how und Personal für das Projektbüro Einstein-Teleskop EMR bereitstellt, trafen sich kürzlich zum Kick-off. Ein erster Eindruck in Bildern.
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Flandern soll wissen, dass das Einstein Teleskop kommt ... |
Mit einer Podcast-Serie und einer Roadshow an allen flämischen Universitäten erwecken die Physiker Daniel Mayerson und Bert Vercnocke (FWO Flandern) die Geschichte des Einstein Teleskops zum Leben. In der 11-teiligen Podcast-Serie und mit der Roadshow werden sie Flandern die Gravitationswellen und die Bedeutung dieses einzigartigen Projekts für die Euregio Maas-Rhein näherbringen. Die ersten zwei Folgen des Podcasts können jetzt über Spotify und etpodcast.be angehört werden.
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Laser bringen das Universum zum Singen ... |
Gravitationswellen sind Vibrationen in der Raumzeit, die so schwach sind, dass man unglaublich präzise Laser braucht, um sie zu messen. Bei LIGO – dem Vorläufer des Einstein Teleskops – wird ein Laser mit einer Wellenlänge von 1064 Nanometern, also knapp außerhalb des sichtbaren Lichts, verwendet. Dieses Licht wird fast perfekt von den Siliziumspiegeln reflektiert, wodurch jede noch so kleine Schwingung messbar wird. Ein Laser reicht jedoch nicht aus, um alle Arten von Wellen zu erfassen. Daher wird das Einstein Teleskop zwei Laser haben: einen für die höheren und einen für die tieferen Töne. Zusammen ermöglichen sie es, ein viel breiteres „Klangspektrum“ des Universums zu erfassen – als ob man von einem einzelnen Instrument zu einem ganzen Orchester wechseln würde.
Foto: Aurore Simonnet (SSU/EdEon)/LVK/URI |
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„Einstein“ bleibt einen Monat lang im Ministerium ... |
Die Ministerien, Provinzen und Gemeinden Belgiens, der Niederlande und Nordrhein-Westfalens setzen sich für die Bewerbung des Einstein Teleskops in der Euregio Maas-Rhein ein. Um alle Beamten des niederländischen Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft (OCW) in Den Haag in diese Geschichte einzubeziehen, ist dort bis Ende dieses Monats eine Mini-Ausstellung zu sehen. Anhand eines Schaumodells und von Informationstafeln erhalten interessierte Beamte Informationen und Erklärungen über das Projekt Einstein Teleskop und können sich ein Bild davon machen.
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Neues Vakuumlabor kommt Einstein Teleskop und Unternehmen zugute
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Das Rohrdreieck des Einstein Teleskops – drei Rohre mit einer Länge von je zehn Kilometern – ist für die Messung von Gravitationswellen unerlässlich. Die Vakuumtechnik ist hier sehr wichtig. Professor Achim Stahl (RWTH Aachen) und sein Team entwickeln einen innovativen Schweißroboter, der dieses Rohrsystem schneller und kostengünstiger herstellen kann. Dabei kommen Techniken zum Einsatz, die auch für andere Branchen und Unternehmen von Interesse sind. Dies ist Teil des Projekts BeamPipes4ET, an dem auch flämische und niederländische Unternehmen und Universitäten beteiligt sind.
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Aktuelle Nachrichten über das Einstein Teleskop |
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| ETpathfinder Smart Skills Lab teilt Wissen über Einstein Teleskop mit Unternehmen |
Die Forschung zum Einstein-Teleskop liefert wertvolle technologische Erkenntnisse. Das neue ETpathfinder Smart Skills Lab in Maastricht macht dieses Wissen für Unternehmer besser zugänglich. Mit Unterrichtsmodulen hilft es vor allem kleinen und mittleren Unternehmen, ihre Mitarbeiter in den kommenden Jahren weiterzubilden. |
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MaGIC: die Magie des Physikunterrichts |
Aus Wallonien, Flandern, Deutschland, den Niederlanden, England und sogar Australien kamen im vergangenen August 25 Physiklehrer zusammen, um sich unter der Leitung von Gideon Koekoek (Universitätsdozent für Physik, Universität Maastricht) eine Woche lang über Gravitationswellen und das Einstein-Teleskop weiterzubilden. |
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Einstein Teleskop auf deutscher Shortlist für wissenschaftliche Projekte |
Die deutsche Bundesregierung hat das Einstein-Teleskop auf die nationale Shortlist für große wissenschaftliche Infrastrukturen gesetzt. Das Projekt gilt als vorrangig und wird als Instrument mit höchstem wissenschaftlichen und innovativen Potenzial angesehen. |
| Wallonien: 200 Millionen für das Einstein-Teleskop
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Die Wallonie investiert 200 Millionen Euro in das Einstein-Teleskop, wenn dieses in der Euregio Maas-Rhein gebaut wird. Diese finanzielle Unterstützung für das wissenschaftliche Messinstrument kann ab 2028 eingesetzt werden. Das hat die wallonische Regierung beschlossen. |
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Kolophon
Dieser Newsletter ist eine Veröffentlichung von Einstein Telescope - Euregio Maas-Rhein Redakteure: Nicole Vijgen und Henk Schroen Fotos: Jonathan Vos und Celine Poel | Video: Poney Illustrations
Kommentare? Mail an: info@et-emr.eu |
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